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OWA 2030 - Deine Vision fürs Otto-Wagner-Areal

Das Opus Magnum Otto-Wagner-Areal ist nun 110 Jahre alt, sein Schöpfer vor 100 Jahren gestorben. Dieses weltweit einmalige Jugendstiljuwel ist durch eine mutlose Politik der Stadtregierung in ihrem Bestand gefährdet. Der Spitalsbetrieb wird schon in wenigen Jahren abgesiedelt werden und noch immer liegt kein Gesamtkonzept vor, wie das Areal in der Zukunft genutzt werden soll. Auch die geplante Ansiedelung der Central European University wird die ungeklärten Fragen der Nachnutzung und Erhaltung nur zu einem kleinen Teil klären.

Das Otto-Wagner-Areal – so groß wie der 8. Bezirk - verdient durch seine städtebauliche, künstlerische und historische Bedeutung mutige und zukunftsweisende Visionen auf dem Weg von einem Krankenhaus zu einem lebendigen Stadtteil im Westen Wiens. Der Standort hat das Potential, im Sinne einer universitären, gesundheitlichen, sozialen und touristischen Nutzung für die Zukunft der gesamten Stadt größte Bedeutung zu erlangen. NEOS Wien und NEOS Penzing bemühen sich seit Jahren um eine adäquate Weiterentwicklung und sinnvolle Nutzung des Areals im städtebaulichen Sinn von Otto Wagner. Besonders wichtig ist uns dabei, eine umfassende Einbindung der Bevölkerung.

NEOS hat sich daher entschlossen, einen Ideenwettbewerb zu initiieren, um der Kreativität und den Ideen von Fachleuten und Laien, von angrenzender und überregionaler Bevölkerung, von derzeitigen und potentiellen Nutzer_innen des Areals Raum zu geben. Wir wollen die Visionen aus der Zivilgesellschaft öffentlich würdigen und in den politischen Diskurs um die Zukunft des OWA einbringen. Denn dieses Areal verdient ein behutsames und nachhaltiges Gesamtkonzept.

Ausgangssituation

Die Stadt Wien ist nach vor ein Gesamtkonzept für die Nachnutzung des Otto-Wagner-Areals nach Absiedelung des Krankenhauses schuldig. NEOS tritt dafür ein, dass eine Stiftung, die dann unabhängig von Parteien und Legislaturperioden wirken kann, das gesamt Areal verwaltet und weiterentwickelt. Die wichtigste Aufgabe für die Stadt wäre es, gemeinsam mit Expert_innen und der Bevölkerung ein Gesamtkonzept für das Areal zu entwickeln. Trotzdem begrüßt NEOS ausdrücklich die Gespräche mit der CEU, was seitens NEOS schon im April 2017 erstmals als Idee eingebracht wurde. Die Ansiedelung einer Hochschule birgt für uns die einmalige Chance, dass sich die Stadtregierung endlich der lange vergessenen Zukunft dieses Areals annimmt.

Teilnehmer_innenkreis

  • Bürger_innen, insbesondere Anrainer_innen
  • Derzeitige Nutzer_innen und Tätige im Otto-Wagner-Spital
  • Potentielle künftige Nutzer_innen, das heißt vor allem auch die Jugend
  • Student_innen, insbesondere der Architektur und Stadtplanung
  • Bürgerinitiativen
  • Politische Parteien auf Bezirks- und Gemeindeebene

Teilnahmebedingungen

  • Umfang: max. 3 A4-Seiten; max. 10 Fotos, Modellfotos, Pläne, Skizzen
  • Ideen und Konzepte (keine Planungen) sind willkommen zum
    • Gesamtkonzept
    • Rechtsform und Betrieb des OWA
    • Teilaspekte zB Jugendstiltheater, Kurhaus, Tourismus etc.
    • Verkehrsanbindung (öffentlich und individuell)
    • Präzisierung von Ideen ua
    • Einreichfrist: bis 2.11.2018
    • Preisgeld:
      • Preis 2.500 €
      • Preis 1.000 €
      • Preis 500 €
    • Jury:
      • Juryvorsitz: Prof. Dr. Bernd Lötsch
      • DI Josef Aumayr
      • Dr. Johanna Kraft
      • DI Norbert Erlach
      • Administrativ: Wolfgang Gerold (ohne Stimmrecht)

Die detaillierten Teilnahmebedingungen findest Du hier. Mit der Einreichung eines Beitrages werden die Teilnahmebedingungen zur Kenntnis genommen.

 Links

NEOS-Konzept Otto-Wagner-Areal 2030

Ergebnis der Mediation „Otto-Wagner-Areal“

Bürgerinitiative Steinhof Gestalten

Bürgerinitiative Steinhof Erhalten

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